Bisherige Ausstellungen
Michael Danner – "Zwischen Kommen und Gehen"
Skulpturen und Tuschebilder
Unter dem Titel "Erstaunlich ausgewogen" waren in der Südwest Presse vom 23. Februar folgende Zeilen zu lesen: "Konzentration in der Ausführung und Reduktion in den Mitteln bestimmen die Plastiken und Tuschebilder von Michael Danner in der Galerie im Science Park. Wie gemacht für die hohen Wände des großzügigen Treppenhauses erscheinen die mehrteiligen, großformatigen Tuschebilder auf Leinwand. Die mit freier Hand gezeichneten, stets parallel verlaufenden Linien sind das eine Element der Tuschen; das andere sind kleine Figuren, die sich weder vor noch hinter den Linien befinden, sondern aus ihnen heraus entstehen in Form von verlaufender Tusche. So bildet der abstrakte, im Grunde modular aufgebaute Strichraum mit den Figuren eine Einheit, welche die Verlorenheit der Figuren etwas relativiert. Betrachtet man die Plastiken Danners, ist es naheliegend, den Federstahl, der sich von Eisenplatte zu Eisenplatte oder Steinquader zu Steinquader spannt, als Raumzeichnung zu begreifen. Die Konzentration, die in jeder gezogenen Tuschelinie steckt, ist hier das Austarierte der Spannung. Das Verhältnis von Spannung und notwendiger Masse erzeugt eine erstaunliche Ausgewogenheit der Proportionen.
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"konkret" - Uli Pohl – Ausstellung von September 2010 bis Februar 2011
Im September wurde die Ausstellung "uli pohl – konkret" in unserer Galerie im Science Park eröffnet. Der Künstler Uli Pohl hat mit dieser Ausstellung auch seinen bevorstehenden 75. Geburtstag gefeiert. Er war unter anderem Mitglied der stilbildenden Gruppe ZERO. Pohl zeigte neben Arbeiten aus Acrylglas und Grafiken erstmals neue Objekte aus poliertem, massivem Aluminium. Es waren Objekte und Grafiken der vergangenen Jahrzehnte zu sehen.
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"Botschaften vom Proconsul" - Thomas Kahl – Ausstellung von Mai 2010 bis Juli 2010
Neue Arbeiten des über Ulm populären Künstlers Thomas Kahl werden in der Galerie im Science Park, Lise-Meitner-Str. 5, 89081 Ulm, vom 6. Mai an mit diversen Leihgaben und Ankäufen seiner früheren Schaffensperioden kombiniert. Seine Brote in jedem Format machten Thomas Kahl Anfang der 90er Jahre populär. Das Brot wurde zum Hit, die bekanntesten Kunstmessen wie die ART Frankfurt, Köln, Zürich oder Basel rissen sich um seine Werke, die Deutsche Bank kaufte einige von Kahls Arbeiten an. Zur Backstube wurde die Ulmer Kradhalle, zur Wiege des Erfolgs das Künstlerkollektiv „Die Fantastischen Vier“.
Zwar sind die Brote, die noch heute angefragt werden – eine 30 Tonnen schwere Skulptur findet man auf Teneriffa –, genauso aktuell wie die Flamingos, Tomaten, Zitronen, Dolmen oder Collagen und Assemblagen, denen sich Kahl in verschiedenen Phasen widmete, doch in der Galerie im Science Park sollen auch neue Aspekte des Kahl’schen Schaffens zu sehen sein.
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"SAPRI - jetzt!" - Alfred Bradler – Ausstellung von Februar bis April 2010
Die SAPRI des weit über Ulm hinaus bekannten Künstlers Alfred Bradler sind in den vergangenen 15 Jahren zu einer Erfolgsgeschichte geworden. Höchste Zeit, dass in der Galerie im Science Park erstmals eine Retrospektive zu sehen sein wird. Neben den Skulpturen werden vom 25. Februar an auch Arbeiten auf Leinwand in verschiedensten Formaten ausgestellt – darunter Werke der ersten Stunden und ganz neue SAPRI. Alfred Bradler hat in den vergangenen Jahren SAPRI geschaffen, die 9 Höhenmeter messen, aber auch solche im mikroskopischen Format. Und natürlich begegnet man den SAPRI immer wieder im öffentlichen Raum – ob am Saumarkt, auf dem ehemaligen Landesgartenschau-Gelände in Neu-Ulm, in einem Verkehrskreisel in Erbach oder zuletzt in Berlin am Prenzlauer Berg, wo Bradler beim 6. Berliner Kunstsalon für Furore sorgte. „Die SAPRI treiben sich gewaltig herum. Und sie senden Signale aus, die sich schnell verbreiten.“, sagt Bradler.
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Dietmar Schönherr "Metamorphosen" - Ausstellung von Oktober 2009 bis Januar 2010
Dietmar Schönherr arbeitet seit 1992 künstlerisch. Einige der surrealen Gemälde, die zum Teil zweidimensional sind, entstehen durch den Auftrag vieler Farbschichten, die Dietmar Schönherr anschließend mit dem Spachtel bearbeitet. Das Zusammenwirken von Bild und Bildtitel sind dem Künstler wichtig, ermöglicht dem Betrachter nochmals einen ganz anderen Blick auf die intensiven Bilder.
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Alice Münch "Sourveräne Existenz" - Ausstellung von März bis Juli 2009
Alice Münch, in Ulm geboren, studierte 1998 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Seit 2006 lebt und arbeitet Sie in Berlin. In Ihrer Ausstellung "Souveräne Existenz" sahen Sie Installationen, Malerei und Performanceaktionen der jungen, innovativen Künstlerin. Ihre Ausstellung selbst lädt ein, sich eine entschwindende, spontane, fragile, einflussreiche, innere Landschaft vorzustellen, zufällige und offene Entscheidungen zu überblicken, nicht existierende Opern im Kopf zu hören und sich mit einer Reihe von Spiegeln konfrontiert zu sehen, die das eigene Bild nicht kennen/zeigen/zurückwerfen (die keine Bilder zurückwerfen).
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Wolfgang Rittner "Sakral Pop" - Ausstellung November 2008 bis Februar 2009.
„Inspiriert wurde ich zu den Tafelbildern in klassischer Eitemperatechnik mit Grauuntermalung auf Holz- und Kreidegrund Mitte der 80er Jahre im Kölner Museum Ludwig, in dem eine Werkschau der Siebdrucke des PopArt-Künstlers Andy Warhol mit Variationen zum Thema „The Last Supper“ von Leonardo Da Vinci zu sehen war. Ein Bild dieser Serie befindet sich nun in der Ulmer Sammlung Weishaupt. Das Museum Ludwig eröffnete zu dieser Zeit Blicke zur Mittelalterabteilung der Sammlung „Wallraf-Richartz“. Die zum überdimensionalen Comicstrip vergrößerten und inhaltlich wie formal verfremdeten Tableaus Warhols verbanden sich mit der prachtvoll ausgearbeiteten Malerei der Altäre. Zurück im Atelier entstanden meine ersten „Altarstrips“ oder „Altarcomics“, die in der adaptierten altmeisterlichen Technik umgesetzt wurden. Weitere Aspekte dieses „Sakral-Pop“ entwickelten und zeigten sich während der Arbeit daran. Spielerisches Öffnen der Maltechnik und der Grundierung sowie die Erweiterung der Inhalte und des Figurenkosmos machten ein immer größeres Schaffensspektrum möglich.“ so Wolfgang Rittner zu seiner Schaffensphase.
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Christoph Lingg "Stillgelegt - Industrieruinen im Osten" Ausstellung August bis Oktober 2008
Der 44-jährige Lingg ist reportierender Fotograf wie sensibler Künstler, der mit der Autorin Susanne Schaber bereits drei Bücher und Ausstellungen wie etwa „Den Sternen entlang – Drei Pilgerwege, drei Kontinente“ oder „Vergessener Völker Müdigkeiten“ realisierte. Für seine Ausstellung „Stillgelegt“ fand der Wahl-Wiener einen spannenden Ansatz. Er befand, dass sich Werden, Sein und Vergehen an wenigen anderen Orten eindringlicher offenbaren als in stillgelegten Fabriken, Bergwerken oder Kokereien. In 14 Ländern hat Lingg eine Vielzahl von Industrieruinen aufgespürt: Bauten aus der Schwer-, Textil-, Chemie- und Ölindustrie, Zucker- und Fischfabriken, aber auch Ziegeleien und ehemalige Brauereien. Zeugen vergangener Zeit, dem Verfall preisgegeben.
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Günther Philipp "Kunst küsst Kommerz" Ausstellung Juni bis August 2008
Günther Philipp, aus Senden bei Ulm, hat bei den wichtigsten Werbeagenturen einen wohlklingenden Namen, ist als Fotograf ein Global Player. Sein Markenzeichen: Die Inszenierung von Marken. Produkte werden zu Stars. Da ist jede Menge Kunst im Spiel, denn Philipps Devise heißt: "Meine Fotos müssen auch immer für sich stehen können." Werbung ist also nicht alles. In Philipps Ausstellung wird man Großformate aus Afrika unter anderem für eine Kampagne der Welthungerhilfe genauso sehen können, wie auch 100 Auszüge aus kommerziellen Arbeiten in denen beispielsweise Michael Ballack ein Mobiltelefon anpreist. "Kunst küsst Kommerz" - das stetige Augenzwinkern des Günther Philipp lässt sich durchaus auch in seinen Arbeiten erkennen.
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Thomas Witzkes „Fragmente“ Ausstellung März bis Mai 2008
sind die Basis seiner künstlerischen Arbeit. Deren Mitte ist der bruchstückhafte Umgang mit der Vielfalt. Geprägt von einem formal konzeptuellen Aufbau, zeichnet sie stets der erzählerische Charakter aus. Obgleich Witzkes Werke einfach und leicht sind, ist seine Kunst niemals oberflächlich. Er spricht nur tatsächliche Gefühle an und kommt zu den wesentlichen Inhalten des Lebens - für jeden zugänglich, wenn man sich nur darauf einlässt. Zudem nutzt er Techniken der Installation, der Malerei und der Fotografie, um für jeden Raum die jeweils angemessene Form zu finden.
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Bertram Bartl - "Totentänze" Ausstellung November 2007 - Februar 2008
Seit 1991 erkundet Bartl das Gebiet der Zeichnung auch mit dem Computer. Vom Pixel bis zum gewaltigen Großformat, von der gezeichneten Figur bis zur verzerrten tänzerischen Bewegung – alle Prozesse, die Bartl in den vergangenen Jahren mit dem spannenden Thema „Totentänze“ durchlebt, die Faszination, die ihn stets angetrieben hat, wird man hier nachvollziehen können. Mal grob gepixelt, mal hoch aufgelöst zeigt Bertram Bartl reale und virtuelle Zeichnungen. Er nimmt sich dabei die traditionellen, mittelalterlichen Totentänze als Ausgangspunkt, um mit der Verpixelung der Bilder neue Grenzen der Malerei zu setzen und im Zeitalter intelligenter Technologien auf ihre Gültigkeit zu hinterfragen.
Ist der Tod das Ende, ein Symptom, eine Farce, der wir uns nicht entziehen können, der Schreck, dem wir ein Gesicht geben, der Gleichmacher, der unser Dasein relativiert? Mit diesen Fragen und den Totentänzen Bertram Bartls beschäftigte sich an diesem Abend musikalisch, lyrisch, grafisch und tänzerisch eine eigens inszenierte Performance. Jens Döring, als „e.stonji“ längst ein populärer Name in der elektronischen Musikszene, und Friedrich Glorian, einst bei Ulms Musiklegende „Prof. Wolfff“ an der Gitarre und derzeit mit den Kompositionen zu Tanztheaterstücken beschäftigt, sorgen für ein Klangbad. Udo Eberl steuert die eigens geschriebenen Texte und seine Stimme bei. Katrin Jedon von „2av“, spätestens seit der Videoinstallation zur Eröffnung des Hans- und Sophie-Scholl-Platzes in Ulms Neuer Mitte ein Begriff, setzte die Totentänze visuell um, die aus Paris angereiste Tänzerin Pauline Reibell brachte künstlerische Bewegung ins Spiel. Die Performance wird im Herbst 2008 unter anderem im Theaterhaus Stuttgart (16. November) erneut aufgeführt.
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Konrad Geyer - "Querschnitt 1995 - heute" Ausstellung April - Oktober 2007
Der Ulmer Konrad Geyer eröffnete die Galerie im Treppenhaus mit seiner Ausstellung „Querschnitte 1995 – heute“. Die Besucher wurde mit meist großformatigen Abstraktionen des Künstlers konfrontiert, die dank ihrer Intensität gefangen hielten. Begleitet wurde die Vernissage von einem musikalischen Dreierpack. Nach dem klassischen Auftakt des Trios um Virgil Bunea, sorgte „Der fünfte Mann“ mit vier Saxofonen und Bass für jazzigen Drive. Das Elektronikduo „hp.stonji“ verwandelte den 2. Stock in eine Lounge. Mit den Laptops, zugleich Projektionsfläche, zauberten Jens Döring und Hans Platzgumer passend zu den Bildern verzwickte Beats und hochkomplexe Sounds in den Raum.