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Donnerstag - 01.11.2012

Sven Weizenegger – Ein Hacker für die Guten

Als Jugendlicher zeigte Sven Weizenegger Administratoren von komplexen Netzwerken, was ein echter Hacker ist. Seit mehr als zehn Jahren ist der Berliner der etwas anderer Sicherheitsexperte der Deutschen Telekom. 

Herr Weizenegger, wie wird man als Jugendlicher eigentlich zum Hacker?
WEIZENEGGER: Ich würde das als jugendlichen Spieltrieb bezeichnen. Ich hatte damals in meiner Schulklasse einen Freund, der mich häufig mit zu sich nach Hause nahm. Er beschäftigte sich ziemlich intensiv mit Software, sein großer Bruder war eher im Bereich Hardware unterwegs. Ich schaute beiden über die Schulter und war total begeistert. So entwickelte sich mein Interesse für diesen Bereich. Ich las viel, um die Hintergründe verstehen zu können, schaute mich in Foren um und lernte immer mehr Leute kennen. Irgendwann gründeten wir eine eingeschworene Clique, in der man das Wissen teilte, gemeinsam forschte und eben auch hackte. Es war ein sehr schönes Gefühl, den Administratoren auf der anderen Seite zeigen zu können, dass deren Server doch nicht so sicher waren, wie sie glaubten… Ein Katz-und-Maus-Spiel… Interview mit Sven Weizenegger >>