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Sonntag - 01.05.2011

Netzwerkzentrisch in die Zukunft

„Die Cloud ist ein nachhaltiger Trend.“ Davon ist Patrick Schmidt, Architektur­verantwortlicher Data Center und Virtualisierung bei CISCO überzeugt. Er sieht die Zukunft von Rechenzentren und Netzwerken nicht nur in immer ganzheitlicherer und schlanker Architektur. Auch die Nutzer und Betreiber müssen mit dem passenden IT-Baukasten für neue Produktionsstruk­turen bereit sein und prüfen, welche Dienste sie selbst betreiben und welche sie in die Cloud stellen.

Herr Schmidt, die Server-Welt war bislang mehr oder weniger dreigeteilt. Erst kam HP, dann IBM und Sun, dann lange nichts. Wieso hat sich CISCO, als Spezialist für Routing und Switching in diesen festgezurrten und vermeintlich aufgeteilten Markt begeben?
PATRICK SCHMIDT: Das ist natürlich eine sehr spannende Frage. Ich glaube, unsere Ambitionen werden etwas nachvollziehbarer, wenn man sich die Architektur-Entwicklung im x86-Umfeld der vergangenen zehn Jahre generell anschaut. Wir sind da dank diverser Weiterentwicklungen beim Form-Factor deutlich kleiner geworden. Wir hatten in der Vergangenheit Standalone-Server, den Rack­mount-Server, die Pizzabox, die Single Rack Unit und dann kam der Bladeserver Form Factor. Das heißt, die Dichte der einzelnen x86-Server wurde stetig erhöht, die Architektur veränderte sich aber nicht. Die Komponenten wie Host-Bus-Adapter, Netzwerk-Interface-Karten, entsprechende Memory und die Intel oder AMD-Prozessoren, die sie bereits im Standalone-Server hatten, waren noch dieselben. ganzen Artikel als .pdf lesen >>