Dorothea Grathwohl – machensemalnelangenase

20. Oktober 2017 bis 11. Januar 2018
Montag bis Freitag 9 – 12 und 13 – 17 Uhr

Fast ein Jahr hat Dorothea Grathwohl die Konzeption ihrer Ausstellung „…machensemalnelangenase“  zugespitzt. Mit etlichen der Arbeiten von Dorothea Grathwohl wird religiöses Material wie etwa die Kippa zwar versachlicht, beim genaueren Hinschauen wird man als Betrachter allerdings rasch merken, dass der eigene emotionale Faktor nur schwer abzustellen ist. „Mir geht es darum, dass die Besucher meiner Ausstellung versuchen, zu objektiven Betrachtern zu werden, statt in gewohnten Mustern wahrzunehmen“, wünscht sich Dorothea Grathwohl und setzt auf eine Art puristische Verdichtung ihres künstlerischen Ansatzes. Gezeigt werden unter anderem Variationen in Öl mit Baumaterialien in einer ganz neuen seriellen Ästhetik, aber beispielsweise auch zwei bewegliche Exponate. Die Besucher werden also auch mit der Kunst interagieren können. Auf den drei Stockwerken der Galerie setzt die Künstlerin, die von der jiddischen Kippa als Kunstobjekt fasziniert ist, auf einen konsequenten Mix aus Objekten, Bildern und Installationen und auf eine Art puristische Verdichtung ihres künstlerischen Ansatzes.

Hier der Link zum Video-Interview mit der Künstlerin.

Vernissage, 19. Oktober 2017, 19 Uhr
Musik: Alexander Bux (E-Gitarre) und Robin Gaudera (Schlagzeug)
Einführende Worte: Peter Degendorfer

 

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